Wochenrückblick Privat

In diesem Blog erzähle ich Ihnen von meiner vergangen Woche aus dem privaten Alltag. In dieser Zeit ist an den Abenden während den Arbeitstagen nicht sehr viel Spezielles passiert, am Wochenende jedoch umso mehr.

Arbeitstage

Mein Wecker klingelt vom Montag bis Freitag immer um 06.40 Uhr. Nachdem ich mich für das Arbeiten bereit gemacht und das Frühstück eingenommen habe, ging es diese Woche mit dem Auto zum Perini Park. Der deutsche Mitbewohner im Paradizzo hat sich ein Auto gemietet und nimmt uns jeden Morgen mit. Diese Anreise ist viel gemütlicher wie mit dem Bus. So sieht bei mir jeder Morgen an den Arbeitstagen aus und ist nicht sonderlich spektakulär.

Um 17.00 Uhr treten die meisten Bühler-Mitarbeiter die Rückreise nach Hause an. Ich muss den Bus nach Hause fast nie mehr benützen, da uns meistens jemand von Bühler in Richtung unseres Aparthotels mitnimmt. Die Abende in dieser Woche waren sehr ruhig und entspannt. In dieser Woche war ich gemeinsam mit Andrin drei Mal im Fitnessstudio, welches gleich um die Ecke liegt. Ungefähr jeden zweiten Tag gehen ich in den Angeloni um Lebensmittel und Wasser einzukaufen, damit natürlich unsere Gerichte gekocht werden könnenJ. In dieser Woche haben wir nur zwei Mal gekocht, einmal die Essensreste aufgewärmt und an einem anderen Abend Brot mit Beilagen gegessen. Am Mittwochabend sind wir einen Essenstand in der Stadt suchen gegangen, welcher uns ein Mitarbeiter aus Uzwil empfohlen hatte. Es war sehr lecker.

Am Freitagabend habe ich mich mit Andrin auf die Suche nach einem Coiffeur gemacht. Als wir fündig geworden waren, konnte uns dieser keinen sofortigen Termin mehr geben und er gab uns einen Termin für den nächsten Montag (18.07.2016).

Ausflug nach Curitiba

Am Samstag hatten wir zu dritt einen Trip in die Stadt Curitiba gemacht. Die dritte Person war der deutsche Mitbewohner Tizian Eckrich. Er arbeitet hier für Bühler Joinville insgesamt acht Monate und ist vor einem Monat hier angekommen. Kurz vor dem Mittag machten wir uns mit dem Auto auf, um auf die Autobahn in Richtung Curitiba zu kommen. Diese Fahrt war wieder ein richtiges Erlebnis, da die Fahrbahn sehr kurvig ist und es immer auf und ab geht. Es gab sehr viele Autos die am Strassenrand eine Panne hatten oder LKWs die grosse Mühe hatten die Hügel hinaufzufahren. Einen überholten wir, welcher eine riesige schwarze Abgaswolke hinterliess und mit ein wenig mehr wie Schritttempo den Hügel hinaufkroch. Auf der Gegenfahrbahn hatte es einen sehr langen Stau aufgrund eines Unfalles gegeben.

In Curitiba angekommen parkierten wir auf einem Parkplatz neben dem berühmten Oscar Niemeyer Museum. Niemand von uns hatte jedoch richtig Lust die Kunstaustellung zu besuchen und besichtigten es daher nur von aussen.

Anschliessend begaben wir uns zu einem botanischen Garten mitten in der Stadt. Dieser war sehr gross und beindruckend mit dem grossen Glasgebäude in der Mitte. Im Gelände verweilten wir einige Zeit und suchten anschliessend die Innenstadt mit der Fussgängerzone auf.

Oscar Niemeyer Museum & Botanischer Garten in Curitiba
Oscar Niemeyer Museum & Botanischer Garten in Curitiba

Dort angekommen gab es für mich den ersten Moment, in dem ich mich in Brasilien sehr unsicher und auch ein wenig ängstlich fühlte. Zwei sehr komische, junge Gestalten sprachen ganz hektisch auf uns los. Diese wollten eine kurze Zeit nicht weggehen und kamen uns sehr nahe. Nach diesem kleinen Zwischenfall fanden wir einen Markt in einem Park und auch diesen besichtigten wir.

Für den Abend hatte Tizian ein sehr spezielles Molekular-Tapas Restaurant gebucht. Dort servierten sie zehn verschiedene Gerichte und fünf Desserts. Es erwarteten uns sehr leckere Gerichte mit den verschiedensten Molekular-Zutaten wie zum Beispiel Olivenöl in Pulverform. Hier eine kleine Auswahl:

Alligator Nuggets, Schweinebauch in Pulverform, Tomaten mit Pulverolivenöl
Alligator Nuggets, Schweinebauch in Pulverform, Tomaten mit Pulverolivenöl

Anschliessend machten wir uns auf den Heimweg und nach knapp zwei Stunden Fahrt kamen wir um um 23.00 Uhr erschöpft in Joinville an.

Paintball mit Mitarbeitern

Gruppenfoto Paintball
Gruppenfoto Paintball

Voller Vorfreude traf sich nach dem Mittag eine Gruppe von neun Personen beim Paradizzo. Mit drei Autos fuhren wir 10 Minuten zum Paintball-Feld. Nach einigen Instruktionen, welche natürlich für uns ins Englische übersetzt wurden, ging es los mit dem Spiel. Ich spielte zum ersten Mal Paintball und war sehr gespannt, wie das Ganze ablaufen würde. Es spielten immer zwei Teams gegeneinander und es wurde nach den Kämpfen sehr viel gelacht und diskutiert. Nachdem ich bei der ersten Runde sehr früh am Bein getroffen wurde, musste ich das Feld aufgrund meines Tods im Spiel verlassen.

 

Nach den schweisstreibenden Kämpfen machte ich mich mit der ganzen Gruppe auf, um einen kleinen Snack zu essen. Ich entschied mich für Nachos mit Hackfleisch und einer köstlichen Sauce.

Dieses ereignisvolle Wochenende ist leider schon wieder zu Ende und am Montag geht es wie gewohnt wieder zur Arbeit.